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Umwelt: Friedensnobelpreis an Al Gore und UN-Klimarat

verfasst von: cbas am Samstag, 13. Oktober 2007, 15:15 Uhr Print article Druckerfreundliche Ansicht  Email to a friend Diesen Beitrag weiterempfehlen

PRESSEMITTEILUNG
13.10.2007

Friedensnobelpreis an Al Gore und UN-Klimarat

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an den ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore und an den Weltklimarat. Das gab das norwegische Nobelkomitee in Oslo bekannt. Gore hatte wegen seines Einsatzes gegen den Klimawandel zu den Favoriten für den Preis gehört.

Die Bürgerinitiative ist sehr erfreut über diese Entscheidung.

Die Entscheidung des Nobelkomitees zeigt die Wichtigkeit des Klimawandels für die Zukunft der Erde. In Oslo hat man verstanden daß gehandelt werden muß, in Saarbrücken anscheinend noch nicht!

Landesregierung ignoriert den Willen der CDU-Ortsvereine

Noch immer unterstützt die Landesregierung und die CDU-Landtagsfraktion das geplante klimaschädliche, und für das Saarland völlig überdimensionierte Steinkohle Großkraftwerk in Ensorf. Dies ist inzwischen völlig unverständlich, da der aktuelle Saarlandtrend eine klare Ablehnung des Großprojektes in der Bevölkerung gezeigt hat.

Besonders markant: 54% der CDU-Anhänger lehnen das geplante Großkraftwerk ab! Selbst in den eigenen Reihen wächst der Widerstand: Der Stadtrat Saarlouis und die Gemeinderäte Bous und Überherrn haben mit Zustimmung der CDU-Ratsmitglieder Resolutionen gegen das Großkraftwerk in der geplanten Dimension verabschiedet. In Schwalbach wird die CDU-Gemeinderatsfraktion ebenfalls eine Resolution gegen das geplante Kraftwerk einbringen.

Auch der CDU-Ortsverband Niedaltdorf hat sich in einer Resolution gegen die Pläne zum Bau eines Doppelblock-Kraftwerks in Ensdorf ausgesprochen.

Fakten

Das geplante Großkraftwerk wird pro Jahr ca. 8 bis 9 Millionen Tonnen CO² ausstoßen. Es wird pro Jahr ca. 3,3 Millionen Tonnen Steinkohle verbrennen, und den Energiegehalt dieses kostbaren Rohstoffes nicht einmal zur Hälfte nutzen! Die riesigen Abwärmemengen gehen ungenutzt in die Saar und über 2 riesige Kühltürme in die Umwelt! Von guter Energieeffizienz kann hier nicht die Rede sein!

Hintergrund

· Pressemitteilung der bi-kraftwerk.de: Bürgerinitiative für Klima und Umweltschutz
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