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Umwelt: Grüne: Bergbau gefährdet Arbeitplätze in großer Zahl

verfasst von: cbas am Freitag, 12. Oktober 2007, 14:48 Uhr Print article Druckerfreundliche Ansicht  Email to a friend Diesen Beitrag weiterempfehlen

Saarländische Landesregierung muss den Gemeinschaden anerkennen– 40-bis 50.000 Arbeitsplätze durch den Bergbau mittlerweile gefährdet.

Die Grünen im saarländischen Landtag fordern einen Abbaustop in der Primsmulde, um weitere Schäden von Bevölkerung und Wirtschaft abzuwenden.

In immer kürzeren Abständen bebt die Erde im Raum Lebach. Die Bevölkerung einer ganzen Region wird dadurch nicht nur permanent psychisch stark belastet und in ihren Eigentumsrechten eingeschränkt. Zusätzliche werden jetzt 40- bis 50.000 Arbeitsplätze durch den Bergbau direkt gefährdet. Der Kohleabbau in der Primsmulde Süd wird von der DSK aber ungebremst vorangetrieben. Niemand weiß, was noch alles passieren wird. Mittlerweile ist bekannt, dass das Gestein im Abbaugebiet unter einer enormen Spannung steht, die sich in den Beben immer wieder entlädt. Dagegen gibt es keine Handhabe. Technisch ist bisher keine Methode bekannt, wie dieses Problem gelöst werden kann. Die logische Konsequenz wäre ein Abbaustop, bis geklärt ist, wie die Beben und seine Folgen verhindert werden können.

„Wie oft, wie stark und wo überall soll die Erde noch beben, bis Ministerpräsident Peter Müller endlich einschreitet? Die saarländische Schlüsselindustrie mit der Dillinger Hütte und den Ford Werken ist mittlerweile gefährdet und damit sind 40.000 bis 50.000 Arbeitsplätze direkt durch den Bergbau in Frage gestellt. Die Landesregierung glänzt immer noch durch Untätigkeit.“ verurteilt der grüne Fraktionsvorsitzende Hubert Ulrich die Haltung der Landesregierung in Bezug auf das neuerliche Beben im Raum Lebach, dass wieder bis nach Saarwellingen ausgestrahlt hatte. Er fordert Ministerpräsident Peter Müller auf, endlich den durch die Beben verursachten Gemeinschaden festzustellen. „Es kann nicht sein, dass die Landesregierung auf diese Situation nicht reagiert. Sie ist in der Verantwortung Schaden von der Allgemeinheit abzuwenden. Es stehen unangenehme Aufgaben auf der Tagesordnung, aber die Beben müssen endlich aufhören. Ich habe kein Verständnis für das Zögern von Peter Müller.“

Der Fraktionsvorsitzende Hubert Ulrich fordert den Ministerpräsidenten Peter Müller auf Schaden von der Schlüsselindustrie des Saarlandes abzuwenden.

Quelle:
· gruene-saar.de: Pressemitteilung: Grüne: Bergbau gefährdet Arbeitplätze in großer Zahl
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