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05.09.2010, 06:18 Uhr
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Die lokale Berichterstattung zum Thema Lebach / Steinkohle genügt Ihnen nicht? Mit den folgenden Links haben Sie die Möglichkeit über die saarländischen Grenzen hinweg zu recherchieren:
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Viele Betroffene empfinden den saarländischen Bergbau und die Auswirkungen auf die Bevölkerung als Terror.
Wenn auch Sie hierzu gehören, können Sie hier das Gedicht DER TERROR GÉTT WÄIDER !!! per eMail an Politik, Presse, Freunde und Bekannte verschicken. · lesen · verschicken Vorherige Artikel
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Kategorie: UmweltIn dieser Kategorie sind folgende Beiträge:Umwelt: 20 Jahre EUROSOLAR
Sonntag, 24. August 2008
EUROSOLAR, die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V., besteht seit 20 Jahren. Die am 22. August 1988 in Bonn gegründete Organisation feiert ihr Jubiläum mit einer Festveranstaltung, bei der die Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann und der Publizist Franz Alt Grußworte sprechen. Eine Rückschau auf die Ergebnisse der Arbeit von EUROSOLAR und einen Ausblick auf Pläne und Vorhaben gibt Hermann Scheer, Gründer und Präsident, Träger des Alternativen Nobelpreises (1999) und Mitglied des Deutschen Bundestags (seit 1980). Ziel und Aufgabe von EUROSOLAR ist die vollständige Ablösung fossiler und atomarer Energien durch Erneuerbare Energien aus Wind-, Sonnen- und Wasserkraft, Erdwärme und Biomasse. EUROSOLAR hat in den vergangenen 20 Jahren zahlreiche Impulse für einen Energiewandel gegeben. Dies gelang unter anderem durch Fachkonferenzen, Publikationen, Aktionen, Kampagnen und die Verleihung Europäischer und Deutscher Solarpreise. Zu den sichtbaren Erfolgen zählen das Erneuerbare Energie-Gesetz (EEG), das den Erneuerbaren Energien in Deutschland zu einem rasanten Aufschwung verhalf, und das 100.000-Dächer-Programm von 1999. Voraussichtlich Anfang 2009 wird in Bonn die International Renewable Energy Agency (IRENA) gegründet, die ebenfalls auf eine EUROSOLAR-Initiative zurückgeht. EUROSOLAR-Sektionen gibt es in 13 Ländern. Die gemeinnützige Vereinigung hat rund 20.000 Mitglieder und finanziert sich überwiegend aus deren Beiträgen und Spenden. Quelle · eurosolar.de: Pressemitteilung: 20 Jahre EUROSOLAR Amazon · amazon.de: Alles zum Thema Umwelt Umwelt: „Prima Klima – ohne Kohlekraftwerke!“ / BUND startet Kreativwettbewerb für mehr Klimaschutz
Freitag, 15. August 2008
Berlin: Unter dem Motto „Prima Klima – ohne Kohlekraftwerke!“ ruft der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zu einem Kreativwettbewerb auf. Gesucht werden Motive, die sich mit Kohlekraftwerken und Klimazerstörung auseinandersetzen. Die besten drei Beiträge sollen im kommenden Dezember parallel zur UN-Klimakonferenz in Posen (Polen) als Anzeigen in deutschen Tageszeitungen erscheinen. Einen ersten Aufschlag lieferte die Agentur Scholz & Friends aus Hamburg. Der Umweltverband möchte mit dem Wettbewerb auf den geplanten Bau von deutschlandweit mehr als 25 Kohlekraftwerken aufmerksam machen, die für einen zusätzlichen Ausstoß von etwa 183 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr verantwortlich wären. Das Klimaschutzziel der Bundesregierung, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent zu senken, könne so nicht erreicht werden. Die dafür verantwortlichen deutschen Energiekonzerne versuchten hingegen, sich ein grünes Mäntelchen umzuhängen. Norbert Franck, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BUND: „Die großen Energieunternehmen überbieten sich in ihrer Klima-Rhetorik. Doch statt konsequent die CO2-Bremse zu ziehen, planen Vattenfall, E.on, RWE, EnBW und Co. in Deutschland mehr als 25 neue Kohlekraftwerke. CO2 wollen sie vergraben statt vermeiden. Das ist alles andere als eine kreative Lösung der Energie- und Klimaprobleme. Wir freuen uns auf viele Beiträge, die dem Greenwashing etwas entgegensetzen.“ Quelle · bund.de: Pressemitteilung: Prima Klima – ohne Kohlekraftwerke! Amazon · amazon.de: Alles zum Thema Umwelt Umwelt: E-Nano – Die zukünftige Mobilität?
Montag, 11. August 2008
Sorgten sich bislang bei der Erwähnung indischer Leistungen eher die heimischen Informatiker über die billige Konkurrenz, könnte es bald auch bei den Autos losgehen. Für gerade einmal 1700 Euro will Tata sein Billigauto Nano verkaufen. Auch wenn die Mehrwertsteuer daraufgerechnet werden muss, wären die Fahrzeuge unschlagbar günstig. Neben einem Durchschnittsverbrauch von 5 Litern und Einhaltung der Euro 4 Abgasnorm sollen die Minis mit den Sicherheitsvorkehrungen moderner Wagen ausgerüstet sein. Was sich wegen des günstigen Preises als Schreckgespenst vieler Umweltschütze darstellt, würde sich mit diesem Billigfahrzeug doch die weltweite Nutzung gerade in ärmeren Ländern und der Kraftstoffverbrauch spürbar steigern, soll im nächsten Jahr dann eine Elektro-Variante bekommen. Sollte die Ankündigung war werden und die Elektro-Nanos im nächsten Jahr in größeren Stückzahlen produziert werden, stehen wieder einmal die heimischen KFZ-Hersteller in der Kritik. So stellte Daimler kürzlich gerade einmal 10.000 Elektroautos für das Jahr 2012 in Aussicht. Die heimische Automobilindustrie scheint den Anschluß an günstige und umweltfreundliche Techniken restlos verloren zu haben. Quellen · ntv.de: E-Nano – Billig und elektrisch · sonnenseite.de: Billig und elektrisch · heise.de: Daimler will 10.000 Elektroautos im Jahr 2012 produzieren · wikipedia.org: Tata Nano · wikipedia.org: Bild des Tata Nano Amazon · amazon.de: Alles zum Thema Umwelt Umwelt: Aktuelle Entwicklung der Heizölpreise in Deutschland
Montag, 04. August 2008
Die Explosion der Heizölpreise seit Mitte 2007 gibt allen Anlass zur Sorge. Wer noch ausreichend Heizöl hat, ist dieser Tage gut beraten die aktuelle Preisentwicklung zu verfolgen und dann zu kaufen, wenn man zu dem Schluss kommt, dass ein aktueller Tiefpreis erreicht ist. Um dies zu erleichtern, stellt die Firma Tecson eine Übersicht mit tagesaktuellen Durchschnittspreisen für das Bundesgebiet zur Verfügung. Link · Homepage der Firma Tecson-Digital · Zur Übersicht: Aktuelle Entwicklung der Heizölpreise in Deutschland Shop · Bücher zum Thema Umwelt Umwelt: Sorgt ein neuer Katalysator für den endgültigen Durchbruch?
Sonntag, 03. August 2008
Es hört sich fast zu schön an, um wahr zu sein. Nach einem Bericht von golem.de haben Wissenschaftler ein Verfahren entwickelt, welches er bei Zimmertemperatur erlaubt Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff zu zerlegen. Mit dieser Technik könnte es zukünftig möglich sein die von Solarzellen und Windrädern erzeugte Energie zu speichern und zu dem Zeitpunkt abzurufen, wenn sie wirklich benötigt wird. Grundlage ist ein neuer Katalysator, welcher im Unterschied zu dem bisher sehr aufwendigen Verfahren mit ganz normalem pH-neutralem Wasser funktioniert. Als Inspiration diente dabei die Photosynthese der Pflanzen. Quellen · golem.de: Neuer Katalysator macht die Zerlegung von Wasser einfacher · sonnenseite.com: Günstige Speichermethode für Solarstrom entwickelt · MIT-Forscher entwickeln Ansatz zur einfachen Sonnenlichtspeicherung Shop/Literaturtipp · Franz Alt: Die Sonne schickt uns keine Rechnung Umwelt: Friedensnobelpreis an Al Gore und UN-Klimarat
Samstag, 13. Oktober 2007
![]() PRESSEMITTEILUNG 13.10.2007 Friedensnobelpreis an Al Gore und UN-Klimarat Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an den ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore und an den Weltklimarat. Das gab das norwegische Nobelkomitee in Oslo bekannt. Gore hatte wegen seines Einsatzes gegen den Klimawandel zu den Favoriten für den Preis gehört. Die Bürgerinitiative ist sehr erfreut über diese Entscheidung. Die Entscheidung des Nobelkomitees zeigt die Wichtigkeit des Klimawandels für die Zukunft der Erde. In Oslo hat man verstanden daß gehandelt werden muß, in Saarbrücken anscheinend noch nicht! Landesregierung ignoriert den Willen der CDU-Ortsvereine Noch immer unterstützt die Landesregierung und die CDU-Landtagsfraktion das geplante klimaschädliche, und für das Saarland völlig überdimensionierte Steinkohle Großkraftwerk in Ensorf. Dies ist inzwischen völlig unverständlich, da der aktuelle Saarlandtrend eine klare Ablehnung des Großprojektes in der Bevölkerung gezeigt hat. Besonders markant: 54% der CDU-Anhänger lehnen das geplante Großkraftwerk ab! Selbst in den eigenen Reihen wächst der Widerstand: Der Stadtrat Saarlouis und die Gemeinderäte Bous und Überherrn haben mit Zustimmung der CDU-Ratsmitglieder Resolutionen gegen das Großkraftwerk in der geplanten Dimension verabschiedet. In Schwalbach wird die CDU-Gemeinderatsfraktion ebenfalls eine Resolution gegen das geplante Kraftwerk einbringen. Auch der CDU-Ortsverband Niedaltdorf hat sich in einer Resolution gegen die Pläne zum Bau eines Doppelblock-Kraftwerks in Ensdorf ausgesprochen. Fakten Das geplante Großkraftwerk wird pro Jahr ca. 8 bis 9 Millionen Tonnen CO² ausstoßen. Es wird pro Jahr ca. 3,3 Millionen Tonnen Steinkohle verbrennen, und den Energiegehalt dieses kostbaren Rohstoffes nicht einmal zur Hälfte nutzen! Die riesigen Abwärmemengen gehen ungenutzt in die Saar und über 2 riesige Kühltürme in die Umwelt! Von guter Energieeffizienz kann hier nicht die Rede sein! Hintergrund · Pressemitteilung der bi-kraftwerk.de: Bürgerinitiative für Klima und Umweltschutz Umwelt: Grüne: Bergbau gefährdet Arbeitplätze in großer Zahl
Freitag, 12. Oktober 2007
![]() Saarländische Landesregierung muss den Gemeinschaden anerkennen– 40-bis 50.000 Arbeitsplätze durch den Bergbau mittlerweile gefährdet. Die Grünen im saarländischen Landtag fordern einen Abbaustop in der Primsmulde, um weitere Schäden von Bevölkerung und Wirtschaft abzuwenden. In immer kürzeren Abständen bebt die Erde im Raum Lebach. Die Bevölkerung einer ganzen Region wird dadurch nicht nur permanent psychisch stark belastet und in ihren Eigentumsrechten eingeschränkt. Zusätzliche werden jetzt 40- bis 50.000 Arbeitsplätze durch den Bergbau direkt gefährdet. Der Kohleabbau in der Primsmulde Süd wird von der DSK aber ungebremst vorangetrieben. Niemand weiß, was noch alles passieren wird. Mittlerweile ist bekannt, dass das Gestein im Abbaugebiet unter einer enormen Spannung steht, die sich in den Beben immer wieder entlädt. Dagegen gibt es keine Handhabe. Technisch ist bisher keine Methode bekannt, wie dieses Problem gelöst werden kann. Die logische Konsequenz wäre ein Abbaustop, bis geklärt ist, wie die Beben und seine Folgen verhindert werden können. „Wie oft, wie stark und wo überall soll die Erde noch beben, bis Ministerpräsident Peter Müller endlich einschreitet? Die saarländische Schlüsselindustrie mit der Dillinger Hütte und den Ford Werken ist mittlerweile gefährdet und damit sind 40.000 bis 50.000 Arbeitsplätze direkt durch den Bergbau in Frage gestellt. Die Landesregierung glänzt immer noch durch Untätigkeit.“ verurteilt der grüne Fraktionsvorsitzende Hubert Ulrich die Haltung der Landesregierung in Bezug auf das neuerliche Beben im Raum Lebach, dass wieder bis nach Saarwellingen ausgestrahlt hatte. Er fordert Ministerpräsident Peter Müller auf, endlich den durch die Beben verursachten Gemeinschaden festzustellen. „Es kann nicht sein, dass die Landesregierung auf diese Situation nicht reagiert. Sie ist in der Verantwortung Schaden von der Allgemeinheit abzuwenden. Es stehen unangenehme Aufgaben auf der Tagesordnung, aber die Beben müssen endlich aufhören. Ich habe kein Verständnis für das Zögern von Peter Müller.“ Der Fraktionsvorsitzende Hubert Ulrich fordert den Ministerpräsidenten Peter Müller auf Schaden von der Schlüsselindustrie des Saarlandes abzuwenden. Quelle: · gruene-saar.de: Pressemitteilung: Grüne: Bergbau gefährdet Arbeitplätze in großer Zahl Umwelt: Die Völklinger Grünen lehnen den geplanten Doppelblock der RWE in Ensdorf ab!
Sonntag, 07. Oktober 2007
![]() Bündnis 90/Die Grünen Ortsverband Völklingen Resolution in Sachen Großkraftwerk Ensdorf Die Völklinger Grünen lehnen den geplanten Doppelblock der RWE in Ensdorf ab! Was geht uns in Völklingen Ensdorf an? Die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) berechnet den möglichen Ein-wirkungsbereich eines Großkraftwerkes mit dem Faktor 50-fache Kühlturmhöhe. Für Ensdorf bedeutet dies einen Einwirkungskreis mit einem Durchmesser von 16,5 Km. Die Hermann - Röchling - Höhe, Wehrden und weite Teile der Mittelstadt liegen innerhalb dieser Zone. Bei ungünstiger Witterung werden gar Teile des Warndts beeinträchtigt. In einer Zeit, in der Klimawandel real stattfindet, ist es unverantwortlich eine technische An-lage zu installieren, die jährlich rund 8 Millionen t CO2 in die Atmosphäre freisetzen soll. Dies entspricht dem Wert von rd. 4,4 Millionen Autos mit einer durchschnittlichen Jahresfahrleis-tung von 12.000 Km. Übrigens, im Saarland sind lt. Statistischem Bundesamt rund 645.000 zugelassen. Daneben setzt diese Anlage eine Unmenge weiterer Schadstoffe wie SO2, NOx, CO, Metal-le, Staub und Radioaktivität frei. Im Vollbetrieb werden alleine zusätzlich 700 Tonnen Staub, je 7.000 Tonnen SO2, NOx, CO und 1 Tonne hochgiftiges Quecksilber in die Umwelt gebla-sen, in eine Region, deren „Goldenes Dreieck“ -Ensdorf alt, Müllverbrennung Velsen, Kraft-werk Quierschied, unter Einschluss des Kraftwerkes Fenne- schon heute eine große Grund-last an Schadstoffen erzeugt. Dies erklärt, warum wir im Saarland bereits heute beim Feinstaub Jahresmittelwerte haben, die doppelt so hoch sind wie die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgesetzten Grenzwerte. Es erklärt auch, warum die Delegierten des Saarländischen Ärzteverbandes sich mit einer eigenen Resolution gegen den Bau der Anlage ausgesprochen haben. Wir fordern eine intelligentere Energiepolitik für das Saarland. Wer umweltgerechte und nachhaltige Energieerzeugung will, muss auf erneuerbare Energien wie Fotovoltaik, Wind-energie und Biomasse setzen. Aber auch auf den verstärkten Ausbau von Kraftwärmekopp-lung (KWK) und vor allem auf eine dezentrale Energieerzeugung, sprich Strom und Wärme dort zu erzeugen, wo sie gebraucht werden. Dies verhindert Leitungsverluste und schafft ein Vielfaches an Arbeitsplätzen als in Großanlagen. Energie sollte wieder von örtlichen (bzw. regional zusammengeschlossenen) Stadtwerken produziert und damit demokratisiert wer-den. Das Bundesumweltamt hat in seinen 21 Thesen zur Klimaschutzpolitik und Begründun-gen im Jahr 2005 festgestellt: „ Dezentral einsetzbare Energieumwandlungstechniken erfor-dern ein wesentlich geringeres Investitionsvolumen pro installierte Gesamtleistung als her-kömmliche Kraftwerke“. Es gibt keine Gründe, die für den Bau des Großkraftwerkes Ensdorf sprechen außer dem Wunsch eines Großkonzerns und seiner Aktionäre nach Gewinnmaximierung. Deshalb erwarten wir von Kommunal- und Landespolitik klare Signale gegen den geplanten Bau des Großkraftwerkes, zumal der dort erzeugte Strom im Saarland gar nicht benötigt wird sondern exportiert werden muss. Für Mensch und Natur der Region würde der Bau der An-lage einen Super GAU bedeuten. Völklingen, den 04.10.2007 Manfred Jost Stellv. Vorsitzender Umwelt: Bürgerinitiative: Fragen und Antworten zum geplanten Kraftwerk Ensdorf
Freitag, 05. Oktober 2007
![]() In einem aktuellen "Frage-Antwort-Dokument" geht die Bürgerinitiative für Klima- und Umweltschutz auf die Problematik des geplanten Großkraftwerk Ensdorf ein. Auf 7 Seiten informiert die Initiative über den Standort, die Besonderheiten, umweltpolitische Konsequenzen, gesundheitsgefährliche Feinstäube und Immissionen. Hintergrund · bi-kraftwerk.de: Bürgerinitiative für Klima und Umweltschutz: Fragen und Antworten zum geplanten Kraftwerk Ensdorf (PDF) Umwelt: Energiewende Saarland e.V. ruft zum Wechsel zu Ökostromanbietern auf
Freitag, 05. Oktober 2007
![]() Energiewende Saarland e.V. ruft anlässlich der neuen Strompreisabzocke von RWE und Co. alle Saarländer zum Wechsel zu Ökostromanbietern auf Die Energiewende Saarland e.V. fordert anlässlich der bereits erfolgten 7%-igen Strompreiserhöhung der Pfalzwerke zum 1. Oktober und der Ankündigungen von RWE, VSE und energis bald nachzuziehen alle saarländischen Strombezieher auf, zu unabhängigen Ökostromanbietern zu wechseln. "Dass man von unabhängigen Ökostromanbietern sauberen, d.h. ohne Atomkraft und klimaschädliche Kohle erzeugten Strom beziehen kann, hat sich inzwischen herum gesprochen. Aber dass bereits heute viele Haushalte bei einem Wechsel zu einem sauberen Anbieter Geld sparen können, wissen erst wenige", so Energiewendesprecher Christian Bersin. Bereits heute spare ein typischer Drei-Personenhaushalt mit einem Verbrauch von 3000 Kilowattstunden beim Wechsel von energis (dem größten saarländischen Stromlieferanten) zu Lichtblick 0,60 " im Jahr. Durch die angekündigte Preiserhöhung werde sich die Ersparnis bald deutlich vergrößern. "Jeder der die Pläne für ein ineffizientes und total klimaschädliches Großkraftwerk in Ensdorf ablehnt - zurzeit tun dies 52 % der SaarländerInnen - kann RWE, energis, Pfalzwerke etc mit dem Wechsel des Stromlieferanten dafür die rote Karte zeigen", so ein weiterer Grund Bersins. Ausdrücklich empfiehlt die Energiewende vier unabhängige Ökostromanbieter, nämlich Lichtblick, die Elektrizitätswerke Schönau (ews, auch als "Stromrebellen" bekannt), Greenpeace energy und die Naturstrom AG. Der Wechsel sei sehr einfach zu bewerkstelligen. Lediglich ein Antragsformular sei auszufüllen und abzuschicken, den Rest erledige der neue Anbieter. "Nur wenn genügend Verbraucher den Wechsel auch vornehmen, wird der Abzocke der großen Strommonopolisten wie RWE, Eon und Vattenfall ein Ende gesetzt. Und mit dem Umstieg zu einem Ökostromanbieter beschleunigt jeder Wechsler den Ausbau der erneuerbaren Energien und hilft so nicht nur dem eigenen Geldbeutel sondern auch der Umwelt und dem Klima", so Christian Bersin abschließend. |
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